Englischsprachiger Musik-Gottesdienst

In unserer Serie von Musik-Gottesdiensten, erlebten wir am Sonntag, 14. Dezember 2025, den letzten von dieser Art. Ursprünglich waren an diesem Tag zwei Gottesdienste parallel geplant: ein englischsprachiger Musik-Gottesdienst und ein spanischsprachiger Gottesdienst im kleinen Saal. Allerdings konnte aufgrund eines Unwetters in Valencia der spanischsprachige Priester von dort leider nicht anreisen. So entschieden wir kurzfristig, dass wir alle zusammen den Gottesdienst im Kirchenschiff gemeinsam feierten, wie immer erlebbar in den 4 Sprachen Spanisch, Deutsch, Englisch und Niederländisch. 

Unser Vorsteher diente mit dem Wort aus Johannes 3, Vers 30: “Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen”. Das sagte Johannes der Täufer, als ihn die Leute darauf ansprachen, dass sich das Volk eher Jesus zuwandte und nicht mehr ihm. 
Unser Vorsteher führte aus, dass das Wesen des Neuen Bundes, das Jesus verkörperte, auch in uns zunehmen muss. Das Wesen von ihm sollte unser Leben bestimmen. Statt zu beten: “Hilf mir, dass zu tun, wofür ich mich entschieden habe” sollten wir vielmehr bitten: “Hilf mir, dass zu tun, was du willst, das ich tue.” 
Wir sollten unseren Nächsten so sehen, wie Jesus ihn sieht. Damit können wir heute schon, so der Vorsteher, in Harmonie mit Gott leben. Die zwei Diakone gaben noch Wortbeiträge und verstärkten die Botschaft des Gottesdienstes.

Unser Gospelchor, der aufgrund des schlechten Wetters leider reduziert war, umrahmte den Gottesdienst, außerdem noch ein Duett und ein Solo. Nach dem Gottesdienst trat unser Gospelchor nochmals auf. Zu dieser Darbietung trugen sie ihre Roben, und sangen “This Little Light of Mine” und bekamen viel Beifall. Fast 80 Gottesdiensbesucher, davon 20 Freunde und Gäste, nahmen teil.

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Besuch im Krankenhaus “La Pedrera”

Wie jedes Jahr, ging unser Gemischter Chor auch dieses Jahr wieder in das Krankenhaus “La Pedrera”, um den Patienten ein paar Lieder zu singen. Es ist das frühere Krankenhaus von Denia, in dem Langzeitkranke behandelt werden und Palliativversorgung durchgeführt wird. Die Menschen dort sind sehr dankbar für jede Abwechslung, für jede Freude, die ihnen gemacht wird. 

Die Krankenhausleitung bat uns, öfter innerhalb eines Jahres zu kommen und nicht nur zu Weihnachten. Für das Jahre 2026 haben wir uns etwas ausgedacht und werden ihnen mit unseren verschiedenen Musikgruppen eine Freude bereiten. 

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Spanischsprachiger Musik-Gottesdienst

Am Sonntag, 7. Dezember 2025, fand ein spanischsprachiger Musik-Gottesdienst statt, den der Bezirks-Vorsteher hielt. In dem Gottesdienst ging es um die "Entscheidung für das Licht”. Wir hörten, dass manchmal das Böse auch in unseren Herzen wohnt, aber wir dann den Schritt zum Licht, zu Jesus, machen müssen. Das gibt uns die Möglichkeit, uns zu verändern. Wo das Licht Jesus hinfällt, da ist Wahrheit!
Die beiden Diakone gaben auch Wortbeiträge und vertieften diese Gedanken. 

Der Musik-Gottesdienst wurde verschönert durch das Ensamble Femenino, einem Duett, einem Trio und einem Solo. Nach dem Gottesdienst gab das Ensamble Feminino durch ein Medley einen Eindruck von den freudigen Rhythmen der spanischen Weihnachtsmusik…. und bekamen dafür großen Beifall.

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Deutschsprachiger Musik-Gottesdienst zum 1. Advent

Am 1. Adventssonntag, dem 30. November, fand erneut ein festlicher deutschsprachiger Musik-Gottesdienst statt, der zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Jesaja 60, Verse 2 und 3: „Denn siehe, Finsternis bedecket das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Völker werden zu deinem Licht ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.“

Der Vorsteher stellte heraus, dass dieses prophetische Wort verschiedene Bedeutungs­ebenen umfasst: Es richte sich sowohl an das Volk Israel beim Wiederaufbau des Tempels nach der babylonischen Gefangenschaft, weise zugleich auf die Geburt Jesu hin und gelte schließlich auch den Christinnen und Christen von heute, die auf das Wiederkommen Jesu warten. Er betonte, dass dies ein persönliches Aufmachen erfordere – heraus aus Vertrautem und hin zu einem tieferen Eintreten in das Evangelium.

Die Pastoren Albrecht und Kusmierz ergänzten die Predigt mit kurzen Wortbeiträgen und setzten weitere geistliche Akzente.

Als Musik-Gottesdienst bot die Veranstaltung zudem eine musikalische Vielfalt. Mitgestaltet wurde sie vom Gemischten Chor, dem Männerchor sowie einem Duett und einem Solo. Die Darbietungen verliehen dem ersten Adventssonntag eine feierliche und besinnliche Atmosphäre.

Insgesamt nahmen rund 100 Personen am Gottesdienst teil, darunter etwa 20 Gäste.

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Bischofs-Gottesdienst in Denia

Am Sonntag, 23.11.1025, besuchte unser Bischof unsere Gemeinde. Er diente mit dem Wort aus Psalm 118, die Verse 5 und 6:
"In der Angst rief ich den Herrn an; und der Herr erhörte mich und tröstete mich. Der Herr ist mit mir, darum fürchte ich nicht; was können wir Menschen tun?”

Der Bischof begann seine Predigt mit der Frage: "Möchten wir heute wirklich zum Herzen unseres Gottes vordringen?” Wenn man sich dem Herrn so zuwendet, so haben wir gehört, kommt man in ein anderes Verhältnis zu Gott. 
Manchmal verändern sich Situationen nicht zum Besseren, aber man kann fühlen, dass Gott trotzdem mit uns ist. 

Der Reformator Martin Luther hatte dieses Bibelwort als eines seiner Lieblingspsalme. Wenn es ihm schlecht ging, dann konnten ihm große Fürsten nicht helfen, aber dieses Psalmwort. Dieses Wort berichtet davon, dass der Priester in den Tempel zog und dabei Dankbarkeit zeigte und, der Herr ihn erhörte und ihn tröstete. Denn genauso ist es: Der Herr meint es nur gut mit uns. Auch wenn wir in Angst sind und den Herrn anrufen. Dann erfahren auf jeden Fall Trost, auch wenn die Situation, in der wir uns befinden, sich nicht ändert. Wenn man den Herrn dann erlebt, betrachtet man das Evangelium von einer anderen Sichtweise. 

Der Bischof führte sinngemäß weiterhin aus: Was können wir Menschen tun? Der alte Adam ist immer noch in uns. Und den gilt es zu überwinden. Manchmal hört man: Wenn es nicht so läuft, wie ich will, dann gehe ich. Aber wenn man das Evangelium erkennt, dann öffnet sich eine andere Betrachtungsweise.

Die Diakonin Lorena Maya und auch noch unser Vorsteher wurden aufgerufen, um einen Wortbeitrag zu geben. Sie rundeten die Gedanken des Bischofs ab.

Unser Gemischter Chor, das Ensamble Feminino und ein Duett verschönerten den Gottesdienst. Hier zu den Bildern

Die siebenfache Botschaft

Liebe Leser,

in der Advents- und Weihnachtszeit zündet man gerne Kerzen an. Axel Kühner (deutscher Pfarrer und Sachbuchautor) sagt, das Licht habe eine siebenfache Botschaft für uns:

1. Feierliche Stille - Die Kerze brennt lautlos. Sie schreit nicht. Gott kommt leise zur Welt. Seine Liebe ist feierliche Stille. Doch sein Licht setzt sich durch gegen das laute Poltern der Heere, das Geschrei der Massen und den Heidenlärm.

2. Frohes Leuchten - Lustig und lebendig flackert das Licht. Es verbreitet Helligkeit und Freude. Schon ein kleines Licht ist stärker als die Dunkelheit eines großen Raumes. Ein Wort der Liebe Gottes bringt frohes Leuchten auf die Gesichter und in die Herzen.

3. Wohltuende Wärme - Die Flamme wärmt und schenkt Geborgenheit und Wohlbefinden. Uns wird heimelig, wenn wir Gottes Liebe am eigenen Leib spüren. Unter der warmen Liebe Gottes entspannt sich das verkrampfte Leben. Wir sind erlöst.

4. Ständige Wandlung - Das Licht ist still und ständig in Bewegung. Farben und Formen wechseln. Gottes Licht ist ruhig und dynamisch, immer neu, immer anders, überraschend. 

Und jetzt fragt sich sicher jeder: Wo sind die restlichen Botschaften? Waren es nicht sieben? - Tja, die verrate ich am Schluss der Gottesdienste der noch bis Weihnachten verbleibenden Sonntage! Wer also jedes Mal kommt, erfährt alle sieben Botschaften…  
Gott wartet auf uns in jedem Gottesdienst. Er hat immer etwas Neues vorbereitet. Jedes Mal eine Botschaft.

Ich wünsche allen eine schöne, freudige und erwartungsfrohe Advents- und Weihnachtszeit!

Liebe Grüße

Wolfram Laube

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Wild-Degustationsmenü am Samstag, 15. November 2025

Am letzten Samstag fand unser Wild-Degustationsmenü statt. Nach etwas mehr als 2 Tagen nach der Veröffentlichung war es bereits ausgebucht. Einige Personen sind schon auf der Warteliste für einen weiteren Termin in 2 Wochen! - Ein Michelin-Koch zauberte uns ein köstlich zubereitetes 5-Gänge-Menü. Liebhaber von kreativem Essen, das den Gaumen verwöhnt, waren begeistert.

Zunächst konnte der Trödelmarkt, der Gemüsemarkt oder auch ein Museum besichtigt werden. Dann trafen wir uns im Restaurant.
Vor jedem Gang erzählte unser Errol, der ein erfahrener Jäger ist, auf humorvolle Art interessante und wissenswerte Dinge über das Tier selbst und die Chefin des Hauses berichtete über die Zubereitungsart. Damit erlebten die Teilnehmer einen “Gaumenschmaus mit Moderation”.

Einige äußerten den Wunsch, dass wir derartige Events wiederholen sollten, und der eine oder andere sagte sogar, er würde an dem Ersatztermin in 2 Wochen nochmals teilnehmen. In den nächsten Tagen erhaltet ihr dazu weitere Informationen.

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Das Delikt das in der Bibel steht

Liebe Leser,

Im 1. Brief des Petrus im 2. Kapitel steht: “So legt nun ab… alle üble Nachrede.” - Der Rabbiner Julian-Chaim Soussan sagte dazu: „Was ist die Absicht hinter dem Reden? Es hat immer dieses Mitschwingen von Jemand- Heruntermachen, von Faszination, von Abwerten. Es geht nicht darum, dass jemand Lügen verbreitet, sondern es geht darum, dass jemand etwas sogar Wahres erzählt, aber damit einen negativen Effekt erzeugt.“ Man kann wohl sehen wie sein Nächster sündigt, aber es anderen weiterzusagen, dazu habe ich keinen Auftrag. Oder haben wir einen? Von wem?

Ich möchte aber auf einen anderen Täter aufmerksam machen, der nichts tut. Spannend: Ein Täter, der nichts tut! Das ist derjenige, der gerne Negatives hört. Der, wenn er darauf angesprochen wird “Komm wir treffen uns, … ich erzähl dir etwas über einen anderen!”, sofort dabei ist und gerne zuhört. Woher hat dieser eigentlich einen Auftrag Von wem?

Was ist das Motiv dahinter? Neid, Missgunst, Geltungsbedürfnis, Prestigesucht… Für beide! Für den, der spricht und für den, der zuhört. Es geht darum einen anderen Menschen zu verunglimpfen. Ohne Auftrag!

Was wäre eigentlich, wenn einer mal wieder etwas über einen andere erzählen will, aber kein hört zu. Er hätte keinen Abnehmer mehr.

Jesus sagte im Matthäus 12, Vers 34: „Ihr Otterngezücht! Wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid?”

Es passt nicht zum angewandten Evangelium, zu dem, was Jesus lehrt, nämlich Gutes zu tun. Und das mit Auftrag!

Liebe Grüße

Wolfram Laube

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Vergebung grenzenlos!?

Liebe Leser, 

Petrus fragte einmal Jesus: “Wie oft muss ich denn vergeben?” Jesus antwortete: “Das Himmelreich gleicht einem König, der einen Knecht hatte, der ihm 10.000 Zentner Silber schuldete und nicht zurück bezahlen konnte. Der König verlangte von diesem Schuldner, seine Kinder, seine Frau und alles zu verkaufen, um es an ihn zurück zu bezahlen. Da fiel dieser Schuldner dem König zu Füssen und flehte ihn an: “Habe Geduld mit mir!” Der König hatte mehr als das und erließ ihm die gesamte Schuld.

Daraufhin ging dieser Knecht hinaus und traf einen, der ihm 100 Silbergroschen schuldete. Er packte ihn und würgte ihn und sprach: “Bezahle mir, was du mir schuldig bist!” und ließ ihn ins Gefängnis werfen. Als der König davon erfuhr, ließ er den Knecht vor sich kommen und sagte zu ihm: “Ich hab dir die ganze Schuld erlassen, hättest du dich nicht erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe?” (Matth 18, Vers 21 - 35) 

Das ist krass. Da ist von einem Mann die Rede, der 10.000 Zentner Silber an Schulden angehäuft hatte, das sind etwa 12 Mrd. Euro und dafür müsste er nach heutiger Rechnung 400.000 Jahre arbeiten! Dieser trifft einen Mitknecht, der ihm 100 Denar schuldet. Das sind umgerechnet 9.600 Euro - Das ist ein 125 tausendstel (= 0,000 008 oder 1 tausendstel Prozent) von dem, was ihm erlassen wurde. Das versteht kein Mensch. Oder doch? 

Schulden darf man natürlich einfordern. Jesus hat es in einem allgemein gültigen Sinn gemeint. Er meinte: Menschen muss bewusst sein, dass nur derjenige von ihm Vergebung erhält, der selbst auch vergibt! Das passt nicht unbedingt in die heutige Welt. Aber Gott will, dass im Himmelreich die Menschen anders denken...

Liebe Grüße

Wolfram Laube

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Erntedank-Gottesdienst 2025

Am Anfang stand das Chorlied „Hab ich nur deine Gnade“. Dieses Lied hatte die Gemeinde schon zu Beginn tief berührt. Es brachte zum Ausdruck, dass Gottes Gnade das wichtigste ist. Wer sie hat, dem fehlt nichts. Wer sie nicht hat, dem fehlt alles. 

Gerade am Erntedanktag wird deutlich, wie sehr alles auf seiner Gnade ruht. Denn nicht nur die Früchte des Feldes oder die Ernte der Arbeit sind Geschenke Gottes, sondern das ganze Leben wird getragen von seiner Güte. Wenn Gott seine Gnade schenkt, warum sollten die Menschen dann noch zweifeln, dass er auch weiterhin für sie sorgen wird?

Das Textwort stammte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 3, 17: “Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.” Erntedank bedeutet also mehr als Dank für das tägliche Brot. Vielmehr bedeutet es Dank für alles – für jede Tat, jedes Wort, für das ganze Leben.

Alles, was wir mit Worten oder mit Taten tun, ist Ausdruck unserer Dankbarkeit gegenüber unserem himmlischen Vater. 

Unser Diakonin rundete den Gottesdienst mit ihrem Wortbeitrag wunderbar ab. Der Gemischte Chor wirkte mit sowie ein Duett und ein Querflötensolo begleitet von einer Sopranistin. 

Anschließend gab es ein kaltes Buffett mit Kaffee, leckerem Kuchen und auch salzigen Snacks und die Gottesdienstbesucher, davon 15 Gäste, genossen das Zusammensein.

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Da war doch was

Liebe Leser,

Vor einigen Jahren hatte Stephanie in Spanien einen Fahrradunfall und verletzte sich hierbei an der Schulter. Nach einer sehr guten ärztlichen Versorgung und der Rückkehr aus dem Urlaub kamen wir im Verwandtenkreis auf dieses Thema zu sprechen. Ihre Cousine fragte, ob wir denn nicht eine Versicherung haben, die für so einen Fall zahlt. Ich erinnerte mich, dass wir einige Jahre vorher in einem ganz anderen Zusammenhang eine derartige Versicherung abgeschlossen hatten und unverändert Beiträge zahlten. Und in der Tat leistete die Versicherung zu unserer Überraschung.

Ich möchte jetzt nicht den Versicherungsschutz auf eine geistliche Ebene heben. Sicherlich können wir darüber nachdenken, welche Sicherheit unser Glaube an Jesus Christus bietet; im Übrigen nicht erst, wenn etwas passiert ist. Mir geht es einmal um etwas anderes: Erinnern wir uns, dass wir in unserer Gemeinde Menschen haben, die besonders beauftragt sind, sich um unsere Seele sorgen?

Unsere Wünsche, Sorgen und Ängste tragen wir in unseren Gebeten vor Gott. Vielleicht teilen wir sie innerhalb der Familie und auch mit unseren Freunden. Eine gute Möglichkeit ist es, seine Seelsorgerin oder seinen Seelsorger in diesen Vertrauenskreis mit einzubeziehen.

Wenn beim nächsten Mal zum Beispiel einen Krankenhausbesuch, ein wichtiges berufliches Gespräch, eine besondere Situation in der Schule oder Klärungsbedarf in der Nachbarschaft, usw. ansteht, erinnere dich daran und binde sie gerne mit ein.

Besonders empfiehlt sich das, wenn geistliche Sorgen vorhanden sind.

Deine Seelsorgenden sind nicht bloßes Bodenpersonal. Sie tragen deine Anliegen vor Gott und unterstützen dich. Das machen Sie nicht aus ihrer Lebenserfahrung heraus oder aufgrund einer besonderen fachlichen Expertise. Sie handeln aufgrund des ihnen durch das Apostolat im Namen unseres Herrn Jesus Christus erteilten hohen Auftrags.

Erinnere dich an diese Möglichkeit. Sie ist übrigens beitragsfrei.

Liebe Grüße

Frank Kusmierz

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Sumpf oder Veränderung?

Liebe Leser,

eine Geschichte aus Tunesien: Ein Strom floss durch die Landschaften und erreichte die Sandwüste. Er merkte, dass sein Wasser versickerte, sobald er in den Sand floss. Er war jedoch davon überzeugt, dass seine Bestimmung war, die Wüste zu durchqueren. Da hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Der Wind durchquert die Wüste und der Strom kann es auch.” Der Strom sagte, dass er aber nur aufgesogen würde, der Wind jedoch könne fliegen… Die Stimme: „Wenn du dich auf die gewohnte Weise bewegst, wird es dir unmöglich sein, die Wüste zu durchqueren. Du wirst entweder verschwinden oder du wirst ein Sumpf. Du musst dem Wind erlauben, dich zu deinem Bestimmungsort hinüberzutragen.” Der Strom antwortete: "Aber wie soll das gehen?” Die Stimme: „Indem du dich von ihm aufnehmen lässt.” Diese Vorstellung war für den Fluss unvorstellbar. Schließlich war er noch nie zuvor vom Wind aufgenommen worden. Er wollte keinesfalls seine Eigenart verlieren.
„Der Wind erfüllt seine Aufgabe”, sagte der Sand. Er nimmt das Wasser auf, trägt es über die Wüste und lässt es dann wieder fallen. Als Regen fällt es nieder, und das Wasser wird wieder ein Fluss.” - Der Strom war noch immer skeptisch: „Woher kann ich wissen, ob das wirklich wahr ist?”
„Es ist so, und wenn du es nicht glaubst, kannst du eben nur ein Sumpf werden", entgegnete der Sand. Und der Strom ließ seinen Dunst aufsteigen in den Wind, der ihn aufwärts trug und ihn, sobald sie nach vielen Meilen den Gipfel des Gebirges erreichten, wieder niederfallen ließ. - So weit die Geschichte aus Tunesien.

Schlussfolgerung im glaubensbezogenen Kontext:
- Wir geben Gewohntes nicht gerne auf.
- Wir wollen unsere Eigenart nicht verlieren.
- Wir glauben und vertrauen nicht so schnell, wenn wir etwas nicht kennen.

Gott möchte uns verändern. Dazu müssen wir Gewohntes aufgeben, auch wenn es Eigenarten sind, die wir seit Jahren haben. Gott kann man glauben und vertrauen, auch wenn wir das Ergebnis nicht kennen. Viel Erfolg auf deiner Reise!

Liebe Grüße

Wolfram Laube

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Gott wird uns niemals verlassen!

Liebe Leser,

das sind Gedanken unseres Stammapostels, die mich besonders beschäftigten:

Gott wird uns niemals verlassen und uns niemals aufgeben: Er bleibt bei uns. Das kann ich garantieren.

Doch inwieweit wir diese Gegenwart Gottes erleben und erfahren können, hängt nicht von Gott, sondern von uns ab. Gott will sehen, wie wichtig uns die Gemeinschaft mit ihm ist. Ein Gebet ist von Angst geprägt, wenn wir sagen: „Lieber Gott, ich habe Angst, bleib bei mir, sonst geht es mir schlimm.“ Gott antwortet darauf: „Mach dir keine Sorgen, ich bin da, ich habe alles im Griff.“

Doch es ist schöner, wenn ein Gebet nicht aus Angst gesprochen wird, sondern weil wir uns nach der Gemeinschaft mit dem lieben Gott sehnen. Wir wollen bei ihm und mit ihm sein, ganz nahe bei ihm. Wer so zu Gott kommt und aus Liebe zu Gott sagt: „Herr, bleib bei mir, ich brauche deine Gemeinschaft, weil ich dich liebe“, der wird immer wieder die Allmacht Gottes erleben und erfahren können. „Herr, bleib bei mir. Nicht weil ich Angst habe, sondern weil ich dich liebe. Ich will nahe bei dir sein.“

Liebe Grüße

Wolfram Laube

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Gott persönlich erkennen lernen?

Liebe Leser,

vor einiger Zeit las ich diese Geschichte: Junge Leute sagten ihren Freunden, dass sie nach New York fahren würden, um das Musical „My fair Lady” zu besuchen. Dort angekommen, mussten sie feststellen, dass die Vorstellungen auf Monate ausverkauft waren. Es war ihnen peinlich, unverrichteter Dinge zurück zu reisen.

Also kauften sie sich ein Programm des Musicals, eine Schallplatte mit den Liedern drauf und nach den Vorstellungen suchten sie am Ausgang weggeworfene Eintrittskarten und nahmen diese mit nach Hause. Dort zeigten sie allen das Programm, die Eintrittskarten, sangen die Lieder und schwärmten den anderen etwas vor…. Ihre ganze Schau hatte nur einen Haken: Sie hatten das Musical nie persönlich erlebt. Sie kannten es nur aus zweiter Hand.

So ist es auch bei vielen Menschen mit dem Glauben. Sie kennen aufgrund des Religionsunterrichtes oder früher besuchten Gottesdiensten das Programm, haben die Eintrittskarte in Gestalt der Gemeindezugehörigkeit und kennen noch die Lieder. Aber mehr erfahren sie nicht.

Genau darum geht es jedoch: dass wir Gott persönlich erkennen lernen und durch sein Wort berührt werden. Dafür gibt es keinen besseren Ort als in den Gottesdiensten. Wo denn sonst? - Was ist der Preis dafür? Aus der Komfortzone raus. Vielleicht Stolz aufgeben. Eventuell Vergebungsbereitschaft. Mehr nicht. Ist das ein zu hoher Preis für die Aussicht auf ewiges Leben?

Liebe Grüße

Wolfram Laube

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Der Bezirksapostel am 30.03.2025 in Denia!

Am Sonntag, 30. März, besuchte Bezirksapostel Thomas Deubel die Gemeinde Denia. Zu diesem Anlass waren auch die Gemeinden Valencia und Vallada eingeladen.

Begleitet wurde der Bezirksapostel von Apostel Rolf Camenzind, Bischof Victor Alganza und den Amtsträgern des Bezirks. 

In der Gemeinde angekommen, begrüßten die Kinder den Bezirksapostel und überreichten ihm einen Umschlag mit einer Botschaft. Die Kinder hatten diese Botschaft mit einem Bibelwort aus Matthäus 5,8 vorbereitet, das dem Bezirksapostel am besten gefällt. Die Kinder wussten nicht, dass dies das Wort sein würde, mit dem der Bezirksapostel den anwesenden Gemeinden dienen würde. Für ihn war dies ein wunderbares Erlebnis.

Der Bezirksapostel benutzte genau dieses Wort:

„Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ Matthäus 5,8. 

Der Apostel Petrus ging hin, um eine Frau aufzuerwecken und bat die Leute, aus dem Haus zu gehen, dann betete er und heiligte sich so für seine Aufgabe.

Laut dem Bezirksapostel sollten auch wir uns für den Gottesdienst heiligen, denn wir können Gott alles anvertrauen, er wird sich um uns kümmern, und der Gottesdienst wird wie der Himmel sein, und wir werden glücklich sein, den Himmel auf Erden zu erleben und auch ein Himmel für unseren Nächsten zu sein. Auf diese Weise werden wir ein reines Herz haben.

Die Merkmale eines reinen Herzens seien wie folgt:

Es ist voller Liebe. Gott hat uns den Samen gegeben und wir müssen ihn entfalten.

Zwei Brüder brachten Gott eine Opfergabe. Der eine brachte ein Schaf, der andere Früchte des Ackers, und welche Opfergabe Gott besser ist, hängt von der Herzenseinstellung ab. Es handelt sich um die Geschichte von Kain und Abel.

König David bat das Volk, Material für den Bau des Tempels zu spenden, und sie gaben es Gott von ganzem Herzen und mit Freude. Ebenso arbeiten wir mit einem freudigen Herzen in der Gemeinde mit.

Wir widerstehen der Sünde. Josef wurde von Potiphars Frau verführt, aber er widerstand der Sünde, er konnte Gott so etwas Böses nicht antun. 

Das Herz ist nicht immer rein, aber Gott hilft uns, ein reines Herz zu bekommen, damit wir Gott erleben können und gesegnet werden.
Wir können ihn hier auf der Erde erleben. 

Simeon war im Tempel. Maria und Josef kamen und Jesus, der noch ein Baby war. Simeon nahm ihn in seine Arme und interessierte sich nicht für die Vergangenheit.
Wir heißen unseren Nächsten willkommen, unabhängig von seiner Vergangenheit. Die Menschen sind unvollkommen, die Gaben Gottes sind vollkommen. Nehmen wir sie an, um die Liebe Jesu auf Erden zu erfahren.

Bischof Victor Alganza diente ebenfalls am Altar. Er verstärkte die Predigt des Bezirksapostels.

Die Freude wuchs, als elf der Gläubigen die heilige Versiegelung empfangen konnten.

Nach dem Heiligen Abendmahl für die Entschlafenen kam ein Geschenk: ein Diakon und eine Diakonisse wurden für die Gemeinde Valencia ordiniert.

Mit dem musikalischen Beitrag des Chors von Denia und Valencia, des Kinderchors, des Männerchors und des neu gegründeten Orchesters des Bezirks Levante wuchs die Freude am Gottesdienst und vereinte 180 Gläubige und 20 Gäste.

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Einweihung Eltern/Kind-Raum

Unser Eltern/Kind-Raum war Jahre lang ein Krankenzimmer oder Lagerraum und öfters, wenn überraschenderweise Urlauber mit Kindern kamen, ein "Problem-Raum", denn dann konnten die Kinder nicht in den Raum, der eigentlich für sie gedacht war. 

Nachdem wir jetzt in der Gemeinde mehr Kinder und jetzt sogar ein Baby haben, kam die Idee auf, den Raum “Kinder-gerecht” einzurichten, damit sich anschließend kein Erwachsener mehr hinein traut, so die Worte unseres Vorstehers.

Silke kaufte die Utensilien und richtete den Raum liebevoll ein. Am Sonntag, 16. März 2025, wurde er eingeweiht. Der Kleinste, gerade ein paar Monate alt, durfte als Erster durch die Türe. Allerdings gefiel ihm das ganze Theater nicht so sehr, was aber eindeutig nicht an der Deko lag. Die ist nämlich klasse geworden!

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Weihnachten 2024 in Denia!

Am 25. Dezember 2024 erlebten wir unseren diesjährigen Weihnachtsgottesdienst. Er war geprägt von dem Gedanken “Gott ist mit uns”. Unser Vorsteher hielt den Gottesdienst mit dem Wort aus Matthäus 1, Vers 23: “Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben”.

Interessant ist, so sagte der Vorsteher, dass dieses Wort bereits in Jesaja erwähnt ist, erneut eine Prophezeiung, die lange Jahre vorher gemacht wurde und sich erfüllte. Der Engel erschien Josef, der fast dabei war, seine Verlobte Maria zu verlassen. Er tat es aber nicht aufgrund der Worte des Engels, die er an ihn richtete.

“Immanuel”, was “Gott mit uns” bedeutet, gilt auch auch heute noch: 

- Gott liebt dich, egal ob du gerade schwach bist, auch wenn du dir Vorwürfe machst, wenn du nicht alles richtig gemacht hast!
- Gott hilft dir, wir er Jesus half!
- Gott ist auch mit deinem Nächsten!
- Gott ist mit der Kirche! 
- Gott ist in uns! 

Unser Evangelist Engels und unsere Diakonin gaben ebenfalls wertvolle Hinweise und berührten uns besonders mit ihren Worten und bereiteten auf das Heilige Abendmahl vor.

Im Gottesdienst erlebten wir wunderschöne Musikbeiträge durch den Gemischten Chor, Vicente Giner an der Orgel und eigenen Solisten. Nach dem Gottesdienst wurde noch ein kurzes Konzert angeboten. Alle blieben. Und es lohnte sich!

Nach dem Gottesdienst gab es wie üblich Kaffee und Kuchen und die meisten Gottesdienstteilnehmer, darunter 19 Freunde und Gäste, blieben noch längere Zeit zusammen und genossen die Gemeinschaft. 

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Unser Chor besuchte das Krankenhaus “La Pedrera”

Wie jedes Jahr besuchte unserer Chor kurz vor Weihnachten das Krankenhaus “La Pedrera”, um den Patienten dort ein paar Advents- und Weihnachtslieder zu singen.  Dieses Jahr war es am vergangenen Sonntag, 22.12.2024. Der Chor sang einige Lieder auf allen Etagen zur großen Freude der Zuhörer. Es war rührend zu sehen, wie sie aus ihren Zimmern teilweise heraus geschoben wurden, um den Chor zu sehen und um sich diese Lieder anzuhören. Manche hatten sich sogar zurecht gemacht und trugen eine rote Weihnachtsmannmütze. Die Krankenhausleitung hatte den Chor schon vorab auf einem Poster bekannt gemacht, sodass alle informiert waren. 

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Deutschsprachiger Musikgottesdienst am Sonntag, 22.12.2024!

Diesen besonderen Gottesdienst hielt unser Vorsteher und diente mit dem Wort aus Jesaja 42, Vers 9: “Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues, ehe denn es sprosst, lasse ich´s euch hören.”

Wir hörten, dass schon früher prophetische Zusagen gemacht wurden, die sich anschließend erfüllten: Dem Volk Israel wurde verheißen, dass sie in ein Land kommen, in dem Milch und Honig fließt. Später die Juden, dass sie aus ihrem Exil wieder zurückkehren werden nach Jerusalem. Alles erfüllte sich.

Jetzt, so sagt der 2. Teil des Bibelwortes, ging es um “Neues”: Jesus Christus zeigte eine vorher nicht bekannte Perspektive und Anschauung. Es ging nicht um politische Fragen. Es ging darum, dass Jesus eine neue Rechtsordnung für “sein Reich” brachte, die geprägt war durch Liebe und Gnade. Für viele Menschen war das nicht verständlich. Sie erwarteten etwas anderes von ihm. Deshalb riefen sie später “Kreuziget ihn!”

Unser Evangelist Achim Engels gab einen Wortbeitrag und rundete das Gehörte sehr schön ab. 

Neben unserem Gemeindechor wirkten weitere Solisten mit und verschönerten den Gottesdienst. Am Schluss des Gottesdienstes gründeten wir “den größten Chor Denias” und sangen gemeinsam das Lied “O, du fröhliche”. Die spanischsprachigen Gemeindemitglieder erlebten parallel dazu einen eigenen Gottesdienst im kleinen Saal.

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Einblicke in unsere Adventskonzerte

Auf vielfachen Wunsch erstellten wir einen Link zu einigen Aufnahmen unserer Adventskonzerte. Es sind keine professionellen Videos. Sie wurden aufgenommen mit einer Kamera, die wir normalerweise für Übertragungen einsetzen. Trotzdem wünschen wir viel Spaß!

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