Am Sonntag, 15.12.2024, erlebten wir einen außergewöhnlichen Gottesdienst: Die Gemeinde Valencia war unser Gast. Gemeinsam feierten wir den Gottesdienst, den unser Bezirks-Vorsteher Julio Lujan auf Spanisch hielt. Er predigte mit dem Wort aus Matthäus 9, Vers 27: “Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die schrien: Du Sohn Davids, erbarme dich unser.”
Wir hörten, dass die Hilfe Jesus darin bestand, dass er die Blindheit der beiden Männer heilte. Die Hilfe soll aber auch im übertragenen Sinn verstanden werden: Den Menschen sollen die Augen geöffnet werden, um Jesus, den verheißenen Messias, immer besser zu verstehen. Jesus heilte sie, weil sie an ihn glaubten! So kann auch heute ein Öffnen der Augen, eine Heilung im übertragenen Sinn, geschehen, wenn wir unser Bedürfnis erkennen, wir Jesus anrufen und wir an ihn glauben.
Die beiden Vorsteher von Valencia und von Denia, sowie zwei weitere Priester aus Valencia gaben Wortbeiträge und erweiterten die Gedanken unseres Bezirks-Vorstehers.
Nach einer Pause von einer halben Stunde, durften wir ein spektakuläres Konzert erleben, in dem, wie auch im Gottesdienst, die Chöre von Valencia und Denia auftraten, sowie weitere Solisten und Instrumentalisten. Insgesamt nahmen an diesem Gottesdienst 143 Personen teil, davon 22 Freunde und Gäste.
Für reichlich Essen war gesorgt und wie erlebten einen wunderschönen Tag, den wir gerne wiederholen möchten.
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Internationaler Musikgottesdienst am 8.12.2024
Am letzten Sonntag fand ein interessanter Gottesdienst bei uns statt. Unser Vorsteher predigte mit dem Wort aus Lukas 1, Vers 52 und 53: “Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen.”
Wir hörten, wie Maria nach ihrem Treffen mit Elisabeth einen Lobgesang anstimmte, weil sie von Elisabeth die Verheißung, den der Engel ihr machte, bestätigt bekam. Sie beschrieb in diesem Lobgesang Jesus. Seine Aufgabe wird nicht sein, die Regierenden zu stürzen, sondern viel mehr, den Satan zu besiegen und die Menschen von seiner Herrschaft zu befreien. Dabei werden die Gewaltigen gestürzt, aber die Demütigen erhöht und die Hungrigen, die denken, sie brauchen "geistliche Speise", werden gesättigt, aber die, die meinen, sie brauchen diese Speise nicht, weil sie alles haben, gehen leer aus, so der Vorsteher.
Unsere Diakonin rundete die Predigt mit schönen Gedanken ab.
Der Gottesdienst wurde durch unseren Gemeindechor, Duetts und Solos in verschiedenen Sprachen verschönert . Ein wahrer internationaler Gottesdienst! Außer der Gemeinde waren noch 25 Freunde und Gäste anwesend.
Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee, Glühwein und leckeren Kuchen. Viele Gottesdienstbesucher blieben noch einige Zeit, führten schöne Gespräche und genossen das Zusammensein.
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Weihnachten 2024
12/2024
Liebe Leser,
es gibt Menschen, die verwechseln Weihnachten mit Kaufrausch. Die Jagd ist eröffnet. Die Jagd nach dem ultimativen Geschenk! Für Christen ist der Advent und Weihnachten eine Zeit der Erinnerung und der Erwartung:
- Ein Christ erinnert sich an den Heiland Jesus Christus, der als Mensch in die Welt kam, um wieder aufzuerstehen.
- Ein Christ erwartet den kommenden Christus, den Bräutigam, der in seine Gemeinde zurückkehren und sie verwandeln will.
Gott macht nie leere Versprechungen. Er hält, was er verspricht. Viele hunderte von Jahren vor der Geburt wurde der Sohn Gottes angekündigt. Wer hat auf ihn gewartet? Wie viele waren es?
Die Menschheit ist unverbesserlich. Gottes Versprechungen werden von vielen Menschen nicht beachtet: Dieser Sohn Gottes versprach nämlich wieder zu kommen. Wer wartet auf ihn? Wie viele sind es?
Das Versprechen Gottes damals ist eingetroffen, so wird das nächste.
In der Advents- und Weihnachtszeit wollen wir uns dieses Versprechen wieder bewusst machen und Weihnachten begehen, als die, die sich sehr wohl und dankbar an das erinnern, was war, aber auch mit einem lebendigen Glauben erwarten, was kommt!
Liebe Grüße,
Wolfram Laube
Apostel-Gottesdienst in Denia!
Am Freitag, 25. Oktober 2024, hielt unser Apostel Rolf Camenzind einen Gottesdienst in Denia. Er diente mit dem Wort aus Epheser 1, Verse 3 und 4: "Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten.”
Der Apostel fragte zu Beginn: “Wer ist Gott? Wer ist unser Vater?” Natürlich, so sagte er sinngemäß, sagt jeder, dass er weiß, wer Gott ist. Aber jeder beschreibt ihn auf seine Weise. Unser Himmlischer Vater
- ist allmächtig
- hat uns auserwählt
- verlässt uns nie
- sagt niemals “Jetzt kann ich nicht mehr!”
- liebt uns
In dem Textwort ist von Segnungen die Rede. Welche sind gemeint? Wir sind nicht von Menschen erwählt, sondern von Gott! Wir sind deshalb nicht besser als andere Menschen. Er hat uns für eine Aufgabe erwählt.
Mancher könnte sich fragen, so der Apostel, was ist denn das für ein Segen? Ich habe kein Geld, bin krank, mir geht es schlecht…. Hat Gott mich verlassen? Dem ist nicht so!
Im Vers 4 des gleichen Kapitels steht geschrieben, was er von uns erwartet. Es heißt dort, dass wir heilig und untadelig unseren Weg gehen sollen. Mit anderen Worten sagt “Ich warte auf dich! - Aber ich gebe dir auch alles, was du brauchst!”
Bischof Victor Alganza wurde zu einem Wortbeitrag aufgerufen und fragte uns, ob wir fühlen, wie Gott sich immer wieder an uns heranziehen möchte. “Das ist eine Konstante in unserem Leben!” so rief er uns zu. Gott hat uns durch die Sakramente, durch das Apostolat, durch die Schwestern und Brüder neben uns, viel gegeben.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde Bettiana Beltrán zur Freude aller in das Amt einer Diakonin ordiniert. Der Apostel sagte zu ihr: “Eine Diakonin ist von Gott erwählt!” Er gab ihr die Autorität das Wort Gottes zu verkündigen und den Schlusssegen zu spenden und zwei Mal sagte er zu ihr “Gott wird mit dir sein!”
Im Gottesdienst wirkte der Gemischte Chor mit, das Frauenensemble und eine Solistin. Insgesamt nahmen 94 Personen am Gottesdienst teil, davon 16 Freunde und Gäste.
Nach dem Gottesdienst gab es Tapas und viele Gottesdienstteilmehmer blieben noch für einige Zeit. Hier zu den Bildern
Spende der NAK HUMANITAS an das Rote Kreuz in Denia
Die Schweizer Stiftung HUMANITAS, eine Stiftung der Neuapostolischen Kirche, spendete anlässlich eines Open Air-Gottesdienstes der Gemeinde Denia EUR 5.000,00 an das Rote Kreuz in Denia. Der Geldbetrag soll für die Unterstützung von bedürftigen Familien in Denia eingesetzt werden. Das Bild zeigt unseren Vorsteher der Gemeinde Denia bei der Überreichung eines symbolischen Schecks an zwei Vertreter des Roten Kreuzes von Denia.
Andacht in der Höhle!
Am Samstag, 3.11.18 fand in der Höhle in Benidoleigh, dort wo wir unseren Open Air-Gottesdienst im Jahr 2018 hatten, eine Andacht statt, zum Gedenken an die Verstorbenen und zur Vorbereitung auf den Gottesdienst am 4.11.18.
Unser Vorsteher legte der Andacht ein Wort zugrunde aus 1. Könige 19, Vers 11, als Elia in einer Höhle war und der Herr zu ihm sagte: “Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor dem Herrn!” - Unser Vorsteher wandte sich zunächst dem Lied des Gemischten Chores zu. Sie sangen “Betende Hände braucht unsere Zeit!” Er fragte “warum braucht unsere Zeit betende Hände? - Weil es zu wenige hat! Zunächst denkt man immer an sich selbst und betet für sich selbst. Aber in einem schönen Lied heißt es “… ich will anstatt an mich zu denken, ins Meer der Liebe mich versenken!” Und, so der Vorsteher, das sei unsere Aufgabe, wenn wir an die Seelen denken, die uns voraufgegangen sind in die Ewigkeit. Er führte weiter aus, dass Elia in dieser “Kummerhöhle” war, weil er aufgeben wollte, weil er nicht erfolgreich war, weil er enttäuscht war. So geht es auch manchmal uns und so ging es auch vielen Menschen, die verstorben sind. Dann aber kommt der Ruf “Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor dem Herrn!” Wenn man diesem Ruf folgt, erlebt man Gott.
Unsere Bettiana und unsere Wiebke lasen in der Mitte der Andacht das schöne Gedicht vor von Dietrich Bonhoeffer “Von guten Mächten”, welches extra für die Andacht ins Spanische übersetzt wurde.
Die Andacht wurde vom Gemischten Chor und weiteren Solisten begleitet. Insgesamt nahmen 43 Personen daran teil, davon 16 Freunde und Gäste. Es war eine außergewöhnlich heilige und schöne Atmosphäre in dieser Höhle und wir wurden berührt davon.
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Am Rande noch etwas: Mitten in der Andacht kam ein außergewöhnlicher Gast und gesellte sich zu uns. Hier ein kurzes Video, in dem man den besonderen Gast vorne rechts sehen kann...
Das Paradox unserer Zeit
Liebe Leser,
ich lies dieser Tage einen Aufsatz von Dr. Bob Moosehead, dem Theologen aus den USA. Nachfolgend Teile seines Aufsatzes.
Er schreibt: "Das Paradox unserer Zeit ist: Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten….Wir haben mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit...Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert... Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns….Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
Denkt daran, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei euch sein werden.…. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben euch sein…”.
Ich muss sagen, einige Sätze haben mich zum Nachdenken angeregt. Es ist so, man liebt das Hier und Jetzt, denkt aber seltener an das Wertvolle und vielleicht noch seltener an das Morgen. Das kann man natürlich ändern. Es kostet Energie. Man muss vielleicht auch neue Wege gehen. Aber es lohnt sich. Bitte denke darüber nach! In Gottesdiensten bekommt man oft ein anderes Denken, aber auch die Kraft dazu, den Weg zu ändern.
Liebe Grüße
Wolfram Laube
Chor-Lehrgang in Denia
Unsere Gemeinde startete am 20.10.18 erneut mit einem Lehrgang, der für neue Sänger geeignet ist, das Singen zu erlernen, um mit Spaß in einem gemischten Chor mitsingen zu können. Der Lehrgang wurde in den Sprachen Spanisch und Deutsch durchgeführt, mit Simultanübersetzung ins Englische.
Die Teilnehmer erlernten das Notensystem und Tonleitern und Kanons zu singen. Um konzentriert gleich zu Beginn auf ein bestimmtes Niveau zu kommen, wurde am Anfang ein 1-tägiger Workshop angeboten. Anschließend finden die weiteren Unterrichtseinheiten immer Sonntags von 11.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr statt. Ganz zum Schluss besteht die Möglichkeit, in einem weiteren Workshop, gemeinsam mit dem Gemeindechor, neue Lieder einzustudieren und in unseren Adventskonzerten mitzuwirken.
Dieses Mal kamen auch Teilnehmer von unseren Gemeinden aus Alicante und Murcia. Über 30 Teilnehmer, mehr als die Hälfte davon Freunde und Gäste, wurden herzlich von unserer Dirigentin begrüßt und in die “Welt der Musik” eingeführt. Einen Tag danach, am Sonntag, 21.10.18 übten die “Neuen” das Lied “Heilig, heilig, heilig” ein, wurden dann in unseren Chor integriert und sangen dieses Lied gemeinsam.
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Spektakuläre Busfahrt zum Spanien Kanadas!
Am Mittwoch, 17.10.18 begann unsere Busfahrt zu den Cañones de Jucar in Denia im strömenden Regen und alle Mitreisenden waren gut ausgestattet mit Regenjacke und Schirm. Aber schon hinter Cullera zeigte unser neuer Leiter von 60PLUS, Jürgen, freudestrahlend zum Himmel, denn die Sonne schien, eine wichtige "Zutat" zu einer "spektakulär" angekündigten Reise. Valencia hinter uns lassend und so langsam ansteigend bis hin zu einer weiten Hochebene, veränderte sich die Landschaft. Dünn besiedelt und üppig grün zogen sich weiter Felder mit Olivenhainen und Weinreben mit prallen blauen Trauben. Der Weg wurde kurviger und so manches "Oh, wie schön" erklang, wenn uns die Kurven einen Blick durch die Schluchten hinunter ins Tal ermöglichten.
Nach einiger Zeit wurde ein smaragdgrüner Fluss sichtbar, dann die "trutzige" Burg von Confrentes und danach konnten wir am Bootsanleger aussteigen. Jetzt kam der absolute Höhepunkt unserer Reise: die 1 1/2 stündige Bootsfahrt durch die Schluchten auf dem Fluss des Juca! 30 km schipperten wir gemütlich durch eine zauberhafte Landschaft an teilweise bis zu 400 m hohen Bergen und Felsformationen vorbei, an einer alten Burgruine, Wasserfällen, an wuchtigen Überbleibsel einer alten Zementfabrik, langsam überwuchert vom Pinienwald. Das Wasser hatte eine so herrlich dunkel türkise Farbe und man konnte kaum glauben, das der Fluss an manchen Stellen bis zu hundert Meter tief ist. Zu unsere Freude kletterten noch ein paar Bergziegen die Felsen hinauf. Diese ganze Gegend ist ein großes Naturreservat und ein wahres Refugium für Wanderer, Kletterer und Angler.
Der Blick in die weite Ebene auf dem Weg zu einem großen Wellnesshotel, wo wir zum Bufett angemeldet waren, zeigte uns zuletzt noch einmal, wie schön dieser Landstrich ist. Die große Kernkraftanlage mittendrin platziert, zeigte uns wieder, wir sind im 21 Jahrhundert, sie stellt übrigens das größte Kernkraftwerk Spaniens dar.
Wir alle erlebten einen zauberhaften Tag in einer ganz zauberhaften Landschaft und alles bei strahlendem Sonnenschein. Eine wahre spektakuläre Reise ins sogenannte Kanada Spaniens, hervorragend organisiert und geleitet von unsrem Jürgen. Insgesamt nahmen fast 60 Teilnehmen an dieser Reise teil.
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Ausflug unserer Spanisch-Sprachigen nach Vallada!
Am Sonntag, 14.10.18 reisten fast alle unserer wachsenden Spanisch sprachigen “Abteilung” nach Vallada. Sie nahmen zunächst am Gottesdienst teil, den der dortige Priester Pepe Giner hielt. Im Gottesdienst trat unser Trio auf und unsere Sänger unterstützten den Gemischten Chor von Vallada. Nach dem Gottesdienst waren sie alle von Pr. Giner zum Paella-Essen eingeladen. Insgesamt nahmen 13 Spanisch sprachige Gemeindemitglieder und Freunde unserer Gemeinde an der Reise teil. Eine Teilnehmerin schrieb als Kommentar in die Whats App-Gruppe “¡Viva INA!: Muchas gracias por los momentos de mucha alegría de estar todos reunidos fue maravilloso todo!
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Apfel-Fest für Senioren!
Am Freitag, 12.10.18 gingen unsere Senioren dem Apfel auf den Grund! Es gab verschiedene Apfel-Kuchen, süße Apfelüberraschungen, Apfel-Schnapps, Apfel-Likör… Unsere Seniorenbeauftragte Wiebke hatte alles super vorbereitet, mit Unterstützung von Ruth und einigen anderen aus der Gemeinde, die mit ihrem Kuchen zum Fest beitrugen. Wiebke erzählte noch einige interessanten Dinge über die Äpfel, wie zum Beispiel, dass es weltweit über 20.000 Apfelsorten gibt und somit auch eine immense Geschmacksvielfalt. Äpfel sind wegen ihrer vielen wertvollen Inhaltsstoffe sehr gesund. Sie enthalten viel Pektin, eine Nahrungsfaserart die verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung hat. Insgesamt nahmen über 40 Personen an dem Apfel-Fest teil.
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Priester im "Außeneinsatz"
Die Gemeinde Künzelsau, wo unser Pr. Megerle her ist, hat den nachfolgenden Artikel veröffentlicht:
Bei seinen Besuchen über die Wintermonate in Denia, Spanien, ist unser Priester Rolf Megerle nicht untätig, was seine kirchlichen Aktivitäten angeht, auch wenn er in seiner Heimatgemeinde Künzelsau jetzt wieder einige Zeit fehlt.
Wir freuen uns, auf diese Weise unsere Glaubensgeschwister in Spanien unterstützen zu können; möge auch das ein Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft über Grenzen hinweg sein!
Hier der Bericht auf der Webseite der Gemeinde Künzelsau:
https://www.nak-kuenzelsau.de/dbc/701882/114709/Priester-im-Ausseneinsatz
Bezirksapostel-Helfer Zbinden und Apostel Burren in Denia!
Am Donnerstag, 14.09.17 besuchten der Bezirksapostel-Helfer Zbinden und der Apostel Burren die Gemeinde Denia. In ihrer Begleitung war noch der Älteste Marcias aus Barcelona. Der Apostel diente mit dem Wort aus Psalm 34, Vers 9 und 10: "Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn traut! Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen! Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.”
Zunächst ging der Apostel auf das Lied der Sänger ein. Sie sangen “Es kommt der Herr!” Er sagte, er fragte sich selbst, wenn er jetzt käme, bist du bereit? Würdest du dich freuen? Oder kommt er ungelegen? Muss man noch etwas erledigen? Jeder muss das für sich selber beantworten. Es soll ausstrahlen, dass wir auf ihn warten! Darauf konzentrieren wir alle Kräfte. Gleichzeit können wir hier das Leben genießen. Das ist nicht verboten, es schließt sich auch nicht aus...
Der Apostel sagte dann noch: Mit IHM sollen wir alles beginnen und alles vollenden. Das gute Werk, das er in uns angefangen hat, wird er auch zu Ende führen. Ewige Gemeinschaft mit Gott kann nur der neue Mensch haben, das neue Wesen. Er forderte uns auf dem Göttlichen Raum zu geben. Und das braucht Entwicklung. Es geschieht nicht auf Knopfdrücken. Es gelingt durch Fortschritte, hin und wieder gibt es aber auch mal Rückschläge.
Apostel Burren diente mit und sprach über den Wert der Gemeinschaft und zwar dann, wenn man geistliche Werte austauscht und darüber spricht! Er sagte: "Oft hapert es ein wenig am Vertrauen zum lieben Gott. Man fragt sich: "Wo bist du, wenn es mir nicht gut geht?" Man bezieht es meistens auf das natürliche Leben. Wer aufgrund seines natürlichen Lebens in den Gottesdienst kommt, wird enttäuscht. Wer aber nach dem Ziel des Glaubens schaut, der wird nicht enttäuscht. Er sprach über das Eingangslied über die 3. Strophe “Willst du herrlich werden, einst in Jesu Reich, muss SEIN Geist dich bilden, mehr und mehr IHM gleich.” Wenn das Wesen von Christus immer mehr Raum in uns genommen hat, dann sind wir gewachsen. Es geht um Wachstum!
Es fand dann noch Heilige Versiegelung von 3 Gemeindemitgliedern statt. Leider konnten nicht alle, die zur Versiegelung vorgesehen waren, anwesend sein, weil sie noch verreist waren oder von der Sommerpause noch nicht zurück. Trotzdem herrschte große Freude über die 3 neuen versiegelten Seelen.
Nach dem Gottesdienst gab es noch Frankfurter Würstchen mit Kartoffelsalat und fast alle blieben einige Zeit da und ließen den Gottesdienst nachwirken.
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Unser, euer Feuer? Unsere, eure Kirche?
09/2017
Liebe Leser,
ich war früher für einige Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr. Eines Tages hatten wir Alarm. Als wir ankamen, stellten wir fest, dass bereits der Löschzug der benachbarten Stadt löschte. Die Polizei hatte versehentlich die falsche Einheit alarmiert.
Unser Kommandant stieg aus dem Fahrzeug, ging zu den Kollegen hin und sagte in breitem Schwäbisch “Dees isch auser Fuier!” (übersetzt “Das ist unser Feuer!”) - Die Kollegen packten ihre Schläuche ein und wir packten unsere aus und löschten den Rest.
Man stelle sich vor, wir hätten auch so ein Denken, wir würden unterstellen, die eine Kirche “gehört” dem einen und die andere Kirche “gehört” dem anderen. Nehmen wir an, wir würden Grenzen ziehen zwischen uns. Wir würden falsch liegen.
Wie verhielt sich Jesus? Nur ein Beispiel: Die Samariter wurden von den "reinen" Juden entschieden abgelehnt, und manche Juden nahmen auf ihrem Weg nach Jerusalem lieber einen großen Umweg östlich von Samarien in Kauf, auf dem sie sogar zweimal den Jordan überqueren mussten, als durch Samarien zu reisen. Jesus tat das nicht, er ging direkt dort hin. Er traf eine Frau am Jakobsbrunnen. Es war für einen jüdischen Rabbiner ungewöhnlich, eine Frau anzureden. Ja, er sollte sie nicht einmal ansehen.
Jesus war der Meister für Inklusivität, der Hilfsbereitschaft und des Bauens von Brücken!
Er setzte damit ein Beispiel, dass es keine Ausgrenzungen geben soll.
Lasst uns dort helfen wo Hilfe notwendig ist, egal welches Feuer brennt und egal (zu) wem es “gehört”. Wo Hilfe gebraucht wird, da sollen wir helfen. Im Jakobus 4, Vers 17 steht: “…wer da weiß Gutes zu tun, und tut´s nicht, dem ist´s Sünde.”
Liebe Grüße
Wolfram Laube
NEWS: Apostel Haeck in Denia!
Eine Jugendgruppe aus Rheinland-Pfalz unternahm dieses Jahr zum wiederholten Mal eine Reise nach Spanien. Am Mittwoch, 9. August 2017 wanderten sie zu den Wasserhöhlen von Denia und besuchten am frühen Abend das Krankenhaus La Pedrera, wo sie ein kleines Konzert gaben. Zu aller Überraschung besuchte der für sie zuständige Apostel Haeck die Jugend und blieb ein paar Tage bei ihnen. Am Abend hielt der Apostel in Begleitung des Bezirksältesten Adameit und unseres Bezirksältesten Luján einen Gottesdienst in der Gemeinde Dénia.
Der Apostel predigte aus Apostelgeschichte 4,13: „Sie sahen aber an die Freudigkeit des Petrus und Johannes und verwunderten sich; denn sie waren gewiß, daß es ungelehrte Leute und Laien waren, kannten sie auch wohl, daß sie mit Jesu gewesen waren."
Apostel Haeck fragte die Gemeinde gleich zu Beginn des Gottesdienstes, ob wir denn wirklich noch sehen, was uns alles angeboten wird im Hause des Herrn. Wir werden in seinem Haus von Jesus Christus empfangen, ganz persönlich. Manchmal gelangen wir in Situationen, so wie die Jugend bei ihrer Wasserhöhlen-Wanderung, wo wir gar nicht erst ans Ziel kommen. Im Leben, in schwierigen Lagen und wie bei der Wanderung wegen den Wellen, gelangen wir in Situationen in denen wir umkehren müssen! Der Apostel vertiefte diesen Gedanken, in dem er alle Anwesenden dazu riet, egal welche Verhältnisse entstehen und selbst wenn sie nicht verstehen würden warum etwas geschieht, sollten sie doch immer zurückkehren in die Gemeinschaft von Gott, seines Sohnes und in die Gemeinschaft der Gottes Kinder.
Er verglich auch die Duschmöglichkeit, die der Jugend vor der Kirche angeboten wurde, mit unserem Leben, in dem uns so manches geschieht und wir müde und matt in den Gottesdienst kommen. Dort wird uns dann die Sündenvergebung angeboten, dort werden wir gereinigt und wieder erneut erfrischt. Haben wir auch wirklich immer wieder das Verlangen nach dieser geistigen Reinigung? Manchmal möchten wir lieber andere Wege einschlagen wie der liebe Gott sie uns zeigt und vorschlägt. Wenn wir zu ihm aber „ja“ sagen und den von ihm gezeigten Weg folgen, dann werden wir immer seinen Segen erleben, so der Apostel.
Die beiden Bezirksältesten, die ihn begleiteten, wurden ebenfalls zu einem Wortbeitrag gebeten. Beide predigten, wie auch der Apostel zuvor schon, und erzählten, wie die Jugend in den vergangenen Tagen viele Beispiele an Hilfsbereitschaft und ihren festen Glauben gezeigt hätten. Bezirksältester Luján sprach von der großen Geduld der Jugend, wie sie aufeinander aufgepasst hätten während der Wanderung und immer aufeinander gewartet hätten, damit auch ja keiner verloren ginge oder zurück bliebe. Er erwähnte auch die Aufschrift der T-Shirts der Jugendlichen, bei denen auf dem Rücken stand „Ein Herz und eine Seele“. Wieso auf dem Rücken hatte er sich gefragt. Damit wir alle auf dem Weg zum ewigen Ziele uns gegenseitig animieren und unterstützen. Denn der Weg ist schmal und oftmals einsam, aber wir möchten immer für die, die hinter uns kommen, eine Stütze und Motivation sein. Bezirksältester Adameid sprach auch von der Fähigkeit voneinander zu lernen, eine Charaktereigenschaft, die Gotteskinder zuerst lernen müssen. So hatte ihm eine Jugendliche gelehrt, dass man, egal wo man sich befindet, und sei es auch am Strand von Denia, zu Gott beten und danken kann, wie es diese Jugendliche für ihre Mahlzeit und die des Ältesten tat.
Nach dem Gottesdienst, der vom Jugendchor musikalisch umrahmt wurde, hatte die Gemeinde Tische und Bänke aufgestellt, um ein großes Tapas- und Kuchenbuffet anzubieten. Die mehr als 120 Teilnehmer blieben bis lang in die Nacht noch da. Auch ein plötzlich auftretender und heftiger Sturm konnte die Freude der Jugendlichen nicht nehmen. Kurzerhand setzte man sich dann einfach in das Kirchenschiff, um gemeinsam zu singen und zu warten bis das Gewitter vorbeigezogen war.
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MONATS INFO: Ich will doch nur meine Ruhe...
08/2017
Liebe Leser,
der höchste Amtsträger der NAK, unser Stammapostel, äußerte sich vor einigen Wochen in einem Gottesdienst zu einem Punkt sehr deutlich. Er sagte:
“Verschiedenheit kann als Zumutung empfunden werden. Man muss sich arrangieren, Unterschiede akzeptieren, Spannungen aushalten, Gewohntes in Frage stellen und Gemeinsamkeiten suchen. Das kostet Kraft, Mühe und Einsatz. Und nie kann man ausschließen, dass die Unterschiede zu Konflikten führen. Die Lösung sehen viele heute darin, dass man sich das Andere und am besten auch die Anderen vom Leib hält: Vereinzelung statt Gemeinschaft, Isolation statt Offenheit. Am besten bleibt man für sich, dann hat man seine Ruhe.
Gemeinde funktioniert aber nur als Gemeinschaft. Die ist für manchen zwar auch mit Zumutungen verbunden, aber sich zurückziehen ist keine Lösung. Nur in der Gemeinschaft erlebe ich den Reichtum des Glaubens, spüre ich die Kraft der Liebe, habe ich einen Blick für das große Ganze und gerate nicht in die Gefahr, mich als Nabel der Welt oder der Kirche zu sehen. Nur in der Gemeinschaft lässt sich die ansteckende Freude erleben, die entsteht, wenn man zusammen Gott lobt und ihm die Ehre gibt. Und nur in der Gemeinschaft kann ich vollenden, allein schaffe ich das nicht.”
Das stimmt! Dem möchte ich nichts hinzufügen!
Liebe Grüße
Wolfram Laube
NEWS: Pfingsten in Denia?
Wir wollen in den nächsten Monaten immer wieder über die verschiedenen Teams berichten, die in unserer Gemeinde tätig sind und für den reibungslosen Ablauf sorgen. Heute beginnen wir mit unseren Dolmetschern.
Die Kirchen eigene Internet-Plattform nac.today berichtete letztes Jahr über die, wie sie es im Bericht nennen, “Knochen-Arbeit” der Dolmetscher beim Pfingst-Gottesdienst. Hier ein Link zu dem damaligen Bericht
Wir haben immer Pfingsten in Denia! Spaß beiseite, die meisten von euch wissen, dass alle unsere Gottesdienste grundsätzlich in Spanisch, Deutsch oder Englisch und hin und wieder auch in Niederländisch erlebt werden können. Es gab sogar schon den Fall, dass wir ins Französische simultan übersetzten, aber das ist eher selten der Fall.
Dazu dienen seit dem Jahr 2013, also seit 4 Jahren, 2 Simultananlagen, die an insgesamt 40 Kopfhörer, die uns zur Verfügung stehen, senden können. Wenn der Gottesdienst in Spanisch gehalten wird, wird ins Deutsche und ins Englische übersetzt, wenn in Deutsch, dann in die anderen beiden Sprachen. An 2 Sonntagen werden sogar parallel 2 Gottesdienste angeboten, wenn ausreichend viele Gottesdienst-Teilnehmer anwesend sind: Normalerweise am 2. Sonntag findet oben im Kleinen Saal ein spanischsprachiger und unten ein deutschsprachiger Gottesdienst statt und am 4. Sonntag im Monat im Kleinen Saal ein englischsprachiger und unten im Kirchenschiff ein spanischsprachiger Gottesdienst. Jeweils wird noch in die noch fehlende Sprache übersetzt. An diesen Sonntagen wird bei Bedarf die 2. Simultananlage für die Übersetzung ins Niederländische genutzt.
Wer verbirgt sich dahinter? Wer stellt diesen Service sicher? Im Englischen ist es unsere Rowi und unser Fred, im Niederländischen unser Paul, im Spanischen und Englischen unsere Alison und im Englischen, Spanischen und ggf. auch im Französischen unsere Sabine.
Hier ein paar Bilder von unseren Dolmetschern in Aktion:
NEWS: Social Media – eine Frage des Umgangs
Knallharte Frage aus dem Betonmischer: Hat der Stammapostel was gegen Social Media? Nein, die sind eine prima Sache, findet er. Aber: Der Umgang damit birgt Gefahren. Seine Stichworte: Scheinwelt, Ego, Verflachung, Verletzung. Nac.today berichtet: Hier ein Link zum Bericht
NEWS: Ein Neuer Apostel Für Spanien, Italien Und Kuba
„Spanien soll einen neuen Apostel erhalten und gleichzeitig wird Bezirksapostelhelfer Jürg Zbinden die Leitung der Gebietskirche Italien abgeben.“ Darüber informierte Stammapostel Jean-Luc Schneider vor einigen Wochen die Bezirksapostel.
Nac.today berichtet: Hier ein Link zum Bericht
MONATS INFO: Hast du Zeit?
07/2017
Liebe Leser,
oft sagen wir “Ich habe keine Zeit!” oder wir sagen “Ich habe Zeit!” - Was ist eigentlich der Unterschied? Unsere Motivation! Wenn für uns bestimmte Dinge von enormer Wichtigkeit sind, haben wir Zeit. Sonst eben eher nicht. Wie sieht es nun aus mit unserer Motivation das unsichtbare, aber doch vorhandene geistliche Leben in uns zu fördern? Zeit oder keine Zeit? Wie sieht es aus mit unserer Motivation etwas Gutes zu tun? Zeit oder keine Zeit? Wie sieht es aus mit unserer Motivation etwas für Gott zu tun? Zeit oder keine Zeit?
Jeder kann seinen eigenen Motivationsgrad jeweils selber ermitteln…Es ist natürlich auch eine Glaubensfrage. Jesus gab diesbzgl. eine sehr klare und eindeutige Ansage: "Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches (Anmerkung: was wir für unser Leben sonst brauchen) alles zufallen.”(Matthäus 6 Vers 22).
Ab wann machen wir etwas für ihn? Da gehen oft Meinungen auseinander. Wenn wir die Kirche reinigen oder den Altar dekorieren oder in der Küche mithelfen. Tun wir das für ihn? Meine persönliche Meinung ist so: Es hängt von dir ab. Ein englisches Sprichwort sagt: "There are people they do the right thing vor the wrong reason!” Es heißt: “Es gibt Leute, die tun das richtige aus falschem Grund!” Man sieht es nicht sofort. Weil diese Menschen tun ja das Richtige!
Lasst uns alles, was SEIN Werk fördert, es schöner und lebendiger macht, aus Dankbarkeit IHM gegenüber tun! Sein Werk ist nicht zu vergleichen mit einem Hühnerverein, wo man Dinge tut, weil man Hühner mag. Es ist immerhin Gott, dem wir dienen. Wenn man den Maßstab anlegt, tut man plötzlich viel für IHN, selbst das Reinigen der Kirche, die Gartenarbeit, auch Zuwendungen und Handreichungen dem Nächsten gegenüber und vieles mehr gehört dazu. Wer möchte nicht Teil sein von so etwas?
Liebe Grüße
Wolfram Laube
