Liebe Leser,
das sind Gedanken unseres Stammapostels, die mich besonders beschäftigten:
Gott wird uns niemals verlassen und uns niemals aufgeben: Er bleibt bei uns. Das kann ich garantieren.
Doch inwieweit wir diese Gegenwart Gottes erleben und erfahren können, hängt nicht von Gott, sondern von uns ab. Gott will sehen, wie wichtig uns die Gemeinschaft mit ihm ist. Ein Gebet ist von Angst geprägt, wenn wir sagen: „Lieber Gott, ich habe Angst, bleib bei mir, sonst geht es mir schlimm.“ Gott antwortet darauf: „Mach dir keine Sorgen, ich bin da, ich habe alles im Griff.“
Doch es ist schöner, wenn ein Gebet nicht aus Angst gesprochen wird, sondern weil wir uns nach der Gemeinschaft mit dem lieben Gott sehnen. Wir wollen bei ihm und mit ihm sein, ganz nahe bei ihm. Wer so zu Gott kommt und aus Liebe zu Gott sagt: „Herr, bleib bei mir, ich brauche deine Gemeinschaft, weil ich dich liebe“, der wird immer wieder die Allmacht Gottes erleben und erfahren können. „Herr, bleib bei mir. Nicht weil ich Angst habe, sondern weil ich dich liebe. Ich will nahe bei dir sein.“
Liebe Grüße
Wolfram Laube
